Unsere Öffnungszeiten:

  • 7.30 Uhr - 19.00 Uhr 
  • 7.30 Uhr - 16.00 Uhr
  • 03332 / 51 61 43
  • 03332 / 26 70 277
 
Louis- Harlan- Straße 8a
16303 Schwedt/ Oder

Beiträge

Ombili

In unseren Praxisräumen haben wir eine kleine Ausstellung mit Fotos aus Namibia ausgehangen. Unsere beiden neuen Zahnärzte Dana Stumpf und Dr. Marco Stumpf waren im Jahr 2009 dort und haben bei den San auf Ombili zahnärztlich gearbeitet. Folgende Fotos zeigen ein paar Eindrücke, welche die beiden aus Namibia mitgebracht haben.

Reisebericht Ombili

Vom 21. Juli bis zum 10. August 2009 besuchten wir für 3 Wochen die Farm der „Ombili-Stiftung“ im Norden Namibias. Das Wort „Ombili“ stammt aus der Ovambosprache und bedeutet „Frieden“, welchen die dort lebenden San (Buschmänner, die Ureinwohner des südlichen Afrikas) finden sollen. Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt die Stiftung die Sans, ihren ursprünglichen nomadischen Lebensstil,in dem die Jagd im Mittelpunkt stand, auf die „neuen“ westlichen Gegebenheiten mit regelmäßiger Farmarbeit oder verschiedenem Handwerk für den Tourismus umzustellen. In der aus drei kleinen Dörfern und einer Schule bestehenden Gemeinschaft fehlt jedoch jegliche medizinische Versorgung. Aus diesem Grund wird seit etwa fünf Jahren von einem norddeutschen Zahnarzt und der Zahnklinik der Universität Greifswald der jährliche Besuch eines Zahnarztes organisiert.

Vor Ort gab es einen kleinen Behandlungsraum ausgestattet mit einer Liege, einem mobilen Behandlungskoffer und einem kleinen
Schrank mit allerlei zahnmedizinischen Instrumenten. Die zahlreichen Spenden für den zahnärztlichen Dienst aus Deutschland nahmen wir bei unserer Anreise mit nach Namibia.

Während unseres Aufenthaltes auf Ombili konnten wir mehr als 200 Kinder des Kindergartens und der Schule untersuchen und mit ihnen das „Zähne-Putzen“ üben. Und wenn mal in der „Zahnklinik“ nicht so viel los war, gab es auf dem Ombili-Gelände immer etwas zu helfen. So arbeiteten wir im neu eröffneten Kulturzentrum, in dem einerseits verschiedene von den Sans hergestellte Schnitzereien, geflochtene Körbe und anderes typisches Handwerk verkauft werden, andererseits aber auch touristische
Führungen stattfinden. Außerdem halfen wir beim Austeilen von saurer Milch mit Zucker, ein Getränk welches die Kinder sehr liebten
und organisierten den Verkauf von gespendeten Kleidern an die San, bei dem sie den Umgang mit Geld lernen sollen.
Wir haben nun von unserer Reise eine Auswahl der schönsten Bilder im Flur und Wartebereich ausgestellt. Die verschiedenen Tierbilder wurden im Etosha-Nationalpark aufgenommen. Die anderen Bilder zeigen das Leben und Arbeiten auf der Ombili-Farm.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Betrachten,
Dana Stumpf & Dr. Marco Stumpf 

Weitere Informationen über die Ombili- Stiftung finden Sie auf folgenden Seiten:
- offizielle Seite der Ombili- Stiftung
- Jahresbericht der DNEG von 2002/2003